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KW 03/2012 – Auf die Größe kommt es an!

Die klassische Großfläche (GF) zählt mit zu den beliebteste Werbeträger im Plakatbereich. Mit rund 180.000 Stellen in Deutschland ist sie omnipräsent. Werbung auf Großflächen wirkt sich nachweislich positiv auf das Markenimage und das Konsumverhalten der Zielgruppe aus.

Im Verhältnis zu anderen Werbeträgern überzeugen neben der schieren Größe vor Allem die verhältnismäßig geringen Druck-/Schaltungskosten, die geringen Vorlaufzeiten, sowie die hervorragenden Selektionsmöglichkeiten. So lassen vor allem regionale Kampagnen effizient und zielgruppengerichtet durchführen.

KW 02/2012 – KÖDERPREISE

Eine der wesentlichen Erkenntnisse der Verhaltensökonomie und der Kaufökonomik ist, dass in Bezug auf das Einkaufverhalten die Kunden alles andere als rational handeln. Die Irrationalität wird dabei von Anbieterseite zum Teil bewusst gefördert. Immer wieder werden völlig „sinnlose“ Produkte zu aberwitzigen Preisen angeboten, nur um die „Standard-Angebote“ besser dastehen zu lassen. Im Vergleich zu einem plakativ dekorierten, nerzbesetzten Hüftgurt für 19.000,00 € wirkt zum Beispiel eine Geldbörse für 480,00 € wie ein Schnäppchen.

Im Jahr 2008 hat Burger King in London seinen „Edelburger“ präsentiert. Kostenpunkt umgerechnet 110,00 €. Obwohl damit offiziell versucht wurde, den bisherigen „Rekordhalter“ in diesem Bereich zu übertreffen (Angebot eines Burgers für 80,00 €), trat auch und vor allem der Effekt ein, dass ein regulärer Whopper für 5,00 € auf das gedankliche Preisniveau von Ketchup oder Majonäse reduziert wurde. Immerhin gab es dann aber auch (auf Vorbestellung) spanischen Pata-Negra-Schinken, Champagner-Zwiebelstreifen und das vermeintlich seltene rosa Himalayasalz.

KW 01/2012 – Nachahmung

Mimikry, die von Forschern bezeichnete Neigung unser Gegenüber in Form von Gestik, Mimik oder Sprache nachzuahmen, hat verschiedene Auswirkungen auf das soziale Miteinander. Es lässt uns sympathischer erscheinen, ist dennoch nicht immer ratsam.

Der Sozialpsychologe Robert Zajonc hat schon in den 1980 Jahren entdeckt, dass Gesichtszüge langjähriger Partner zum Beispiel als besonders ähnlich eingestuft werden. Die so Beurteilten sind demnach umso zufriedener mit ihrer Beziehung, je deutlicher sie sich in ihrer Physiognomie einander “angeglichen” haben. Bei einem weiteren Experiment im Jahr 2000 fanden die Psychologen Roland Neumann und Fritz Strack heraus, dass Probanden nicht nur die Tonlage, sondern auch die Grundstimmung nachahmen, wenn ihnen ein Text entweder mit fröhlicher, oder trauriger Stimme vorgelesen wurde. Wer also stets gutgelaunte Partner an der Seite hat, sei es im Geschäfts-, oder Privatleben, läuft selbst beschwingter durch die Welt und dies “sichtbar”. Dies ist aber eben leider auch in der anderen Richtung machbar: Wer zum Beispiel einen miesepetrigen Vorgesetzten hat, dem kann es passieren, dass er ihm über die Jahre sogar äußerlich ähnlicher wird.

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